Bilder vom Summerbreeze 2015

Summerbreeze 2015

Metal-Shot auf Abwegen, nämlich als Untertane von www.sharpshooter-pics.de. Mit anderen Worten, ich war selbst nur als Fotograf für die liebe Cynthia unterwegs und musste mich daher ihren Aufträgen beugen. Dadrum ist eine recht überschauliche Anzahl an Bands, aber ich habe mir dennoch Mühe gegeben =)

 

Nein im Ernst, ich durfte auf dem 2015'ner Summerbreeze dabei sein, dem bisher größten Festival, wo ich die Kamera dabei haben durfte. Deswegen auch der große Dank an Cynthi, dass sie mir dies ermöglicht hat.

 

Seit 1999 steht es kurz vor der Volljährigkeit. Dennoch ist es bereits seit geraumer Zeit erwachsen und muss sich nicht vor den erwachsenen Festivals verstecken. Die 4 Bühnen bespielten an den 4 Tagen insgesammt sage und schreibe 121 Bands. Die beiden Hauptbühnen dabei im Wechsel. Etwa 45'000 Besucher waren dort.

 

Sonst ist es ein ganz typisches Metal-Festival. Campen ist selbstverstänlich am Auto erlaubt. Das Gelände ist der Aeroclub Dinkelsbühl. Leider verhindern 2 große Waldflächen, dass der Campingplatz kompakter sein kann. So gibt es Flächen, die teils weit von der Bühne weg liegen. Dennoch hat man auch mit dem ein oder anderen Bier intus nur maximal 15-20 Minuten zu den Bühnen gebraucht.


"Highlight" war sicherlich der kleine Sturm, der für eine ganze Stunde den Ausnahmezustand hervorrufte. Während Sepultura fing esso stark an zu stürmen, dass das Konzert unterbrochen wurde. Nachdem den ganzen Tag bereits Warnungen kamen, man solle sein Camp windfest machen, wurden die Besucher nun angehalten, Schutz in ihren Autos zu suchen. Wer kein solch festes Dach über dem Kopf hatte, wurde sogar in benachbarte Notunterkünfte evakuiert. Eine halbe Stunde hieß es dann Pavillon festhalten und Regen ertragen (Und nebenbei das Unwetter fotografieren).  Nachdem sich das Wetter beruhigt hat, ging der Betrieb einfach mit einstündiger Verspätung weiter, als sei nichts passiert. Dass nicht unbedingt nichts passiert ist, sah man zumindest an den etwas dezimierten Pavillons auf dem Campingground.


Wer die Heaven Shall Burn-Geschichte vom FullForce Festival 2012 kannte, hatte natürlich Angst, weil Neaera auf dem Summerbreeze waren. Immerhin haben sie ein Lied namens "Let The Tempest Come" ;-)

 

Die Anzahl der Bands ist überschaulich immerhin 16 der über 100 Bands konnte ich festhalten. Wenn ihr viele viele Bilder mehr sehen wollt, schaut einfach direkt auf Sharpshooters vorbei. Dort findet ihr auch den kompletten Nachbericht von unserem super Team. http://www.sharpshooter-pics.de/index.php?id=183

 

Bis zum nächstem Jahr!

 

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Rock Harz 2015 - So war es

Das Rock Harz 2015 In Ballenstedt.

Was soll ich zu diesem Festival noch sagen, was ich nicht eh schon jedem ständig unter die Nase reibe. Das Rock Harz ist und bleibt für mich einfach das schönste Festival des Jahres.
Es fand am 9.-11.07.2015 statt.

Zunächst einmal grundsätzliches zum Festival. Ballenstedt im Harz ist das perfekte Gelände für dieses Festival. Warum perfekt? Zunächst einmal ist es ein wunderschönes Gelände. Direkt neben dem Campingground liegt die Teufelsmauer, die zum Beklettern einlädt. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf das Campinggelände. Campen ist direkt am Auto möglich. Kein nerviges Schleppen. Zudem fällt auf, dass das Gelände keinesfalls riesig ist, sondern wirklich kompakt gehalten. Zwar ist es ziemlich in die Länge gezogen, aber dennoch gibt es eine stricke Obergrenze. Von 12'000-13'000 Leuten ist die Rede. Und hier genau sind die großen Vorteile des Festivals: Jederzeit ist es problemlos möglich auch nah an die Bühnen zu kommen. Stundenlang für eine Band anstehen um sie auch nur aus der Ferne zu sehen ist völlig unnütz. Schnell ist man von der letzten Ecke des Geländes vor der Bühne um dort jede- wirklich jede einzelne der Bands auf dem LineUp zu sehen.

Party auf 2 Bühnen
2 Bühnen mit 53 Bands an 4 Tagen. 52 klingt für 4 Tage an sich nicht viel. Bedenkt man Festivals wie Wacken oder das Summerbreeze. Aber, und hier liegt wieder eines der Vorteile des Rock Harz: beide Bühnen stehen direkt nebeneinander und werden abwechselnd bespielt. Zwischen den Bands sind nur wenige Minuten Pause, die ausreichen ein paar Meter zur Seite zu gehen um dann die nächste Band zu genießen. Keine Band spielt parallel. Niemand muss Angst haben seine Lieblingsband zu verpassen, weil sie zeitgleich zu einer anderen Lieblingsband spielt.

Nicht alles war 2015 positiv: der Mittwoch
Die Anreise erfolgte am Mittwoch. Diese Anreise nun eine Katastophe zu nennen, ist etwas untertrieben. Die Anreise lief völlig schief. Der Rückstau erstreckte sich auf allen Zufahrststraßen auf über 10km. Stundenlang passiert nichts, nicht einen cm ging es in eine Richtung. Einigen Brummifahrern war dieses zu bunt. Sie rasten in einem Affenzahn an der wartenden Schlange vorbei. Fast schon ein Wunder, dass dort nicht die außerhalb vom Auto wartenden Besucher unverletzt blieben. Trotz einer ziemlich zeitigen Anreise war es für mich nicht möglich die ersten Bands mitzuerleben. Am Mittwoch spielten bereits einige Bands auf kleiner Bühne. Jedoch eben bereits zu Zeiten, wo nur wenige Leute überhaupt auf dem Gelände waren. Viele waren noch am Zeltaufbauen, sehr viele standen schlichtweg noch kilometerweit entfernt im Stau. Bis in die Nacht dauerte die Anreise.

Alles andere war Festival, wie es sein sollte. Das Wetter war ein Genuss. Die allermeiste Zeit war es einfach wunderbar, fast schon zu warm. Für Abkühlung sorgte die Security mit frischem kühlen Wasser.
Einziger Patzer: während des Auftritts von Tanzwut viel der Strom aus. Allerdings ist für eine Mittelalterband fehlender Strom nicht gänzlich ein Problem. Die Dudelsäcke der Band waren so laut, dass trotzdem das halbe Infield beschallt werden konnte. Ihr Auftritt soll 2016 nachgeholt werden.

Wie jedes Jahr kann ich jedem Einfach nur empfehlen vorbei zu kommen!
Wir sehen uns nächstes Jahr!
Euer mÖre

Sollte ich nicht so schnell sein, so könnt ihr mich auf dem Summer-Breeze antreffen. Dort werde ich für eine super Kollegin die Cynthia für
sharpshooter-pics.de . Ich hoffe sie ist eine nette Cheffin O.o


bis dahin, euer mÖre

 

 

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Metal-Frenzy 2015 Nachbericht

Eine echte Überraschung fand dieses Jahr wieder in Gardelegen statt. Nach dem ersten Metal-Frenzy 2014 hat kaum jemand geglaubt, dass es eine Fortsetzung geben wird, aber allen Zweifel trotzend wurden die Fehler der ersten Versuchs beseitigt und dieses Jahr deutlich verbessert.
 
Das Metal-Frenzy fand vom 19.-21. Juni 2015 in Gardelegen statt. 33 Bands auf einer Bühne verwandelte ein ruhiges Städtchen in eine Metalhochburg.
Aber was ist dieses Jahr anders gemacht worden, als beim letztem Mal?
 
Zunächst einmal hat dieses Festival ein sehr großes Potential sich in der Festivallandschaft zu etablieren. Das Gelände ist am Freibad Gardelegen, hier kann man gegen Eintritt geplanscht werden. Außerhalb der Stadt ist es dennoch nicht weit entfernt von Einkaufsmöglichkeiten. Mit dem Auto sind vom Alleskauf bis zum Baumarkt alles extrem schnell erreichbar. Zu Füß dauert es zwar ein bisschen länger, aber allemale erreichbar. Wirklich zu Füß kann man vom Bahnhof aus zum Gelände kommen. Nur etwa einen km ist der Bahnhof das Tor zur Außenwelt. Über die B71 kommt man fast direkt an das Gelände.
Für die Verkehrsanbindung ist also gesorgt.
 
Das Gelände selbst sehr großzügig gehalten. Für die Gäste, die dort waren, war mehr als genug Platz. Es hätten auch noch deutlich mehr Menschen Platz gehabt und die anliegenden Feldern bietet deutlich Potential zur Expansion. In wenigen Minuten, teils sogar nur Sekunden, war man an der Bühne.
 
Jedoch, was war nun besser als letztes Jahr?
Zum erstem der Zeitpunkt. Letztes Jahr lief das Frenzy parallel zum Bartha Open Air (Für die Blackmetaller) und dem Summer-Breeze, welches seit 17 Jahren etabliert ist.
Dieses Jahr fand es allein an diesem Wochenende statt was an den Besucherzahlen zu merken war.
 
Zudem fanden viele kleine Verbesserungen statt. So gab es dieses Jahr eine Wasserstelle mit Trinkwasser, eine generell bessere Organisation, viele Kinderkrankheiten wurden geheilt.
Die Security war sehr freundlich und auch gern zu einem kleinen Plausch bereit. Essen und Trinken waren passend für die Größe.
 
Die musikalische Untermalung des Festivals kam von Metal und Rockbands, aller Stile. Von Folk, über Heavy, Trash, aber auch Core bis zu Death-Metal gab es für jeden Geschmack die richtige Melodie aufs Ohr. Der Meissteil der Bands war zwar aus Deutschland, aber einige Bands haben auch eine weite Anreise auf sich genommen. Nachbar wie Hate aus Polen oder God Dethrones aus den Niederlanden. Aber auch 3 Bands kamen über den Ozean. Aus den USA kamen die Headliner vom Freitag und Sonntag: Exodus und Dying Fetus, sowie Madball. Und aus Kanada kammen die Heavy Metaller Skull Fist.

Headliner am Samstag waren die Deutschen Equilibrium. Nach ihnen folgte am Samstag dann noch Nanowar Of Steel, die zwar namenstechnisch eine andere Band vermuten lassen, aber damit nichts zu tun hatten. Sie machten Heavy-Fun-Metal, mit satischen Texten angelegt an Metalgrößen.
 
2015 war deutlich auf der Seite des Metal-Frenzy und öffnen alle Türen ein Pflichttermin in jedem Festivalkalender zu werden.
 
 
Supportet dieses Festival so gut ihr könnt. Der Veranstalter Robert ist ein Mann fürs Volk. Selbst leidenschaftlicher Festivalgänger hat er sich das Ziel gesetzt unsere Region zu beschallen. Nach dem miserablen Start 2014 und der großen Steigerung 2015 bleibt es Robert definitiv zu wünschen, dass hier Großes geschaffen wird. Ich drücke ihm alle Daumen ;-)

 

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Rock Harz 2015 Vorbericht

Wie die ganzen letzten Jahre möchte ich euch ein Festival vorstellen, über dass ich nicht mehr weiß, was ich noch großartig schreiben soll. Eigentlich habe ich bereits die letzten Jahre alles gesagt, damit man einfach keine andere Wahl hat, als dort hin zu gehen.
Ich meine natürlich das Rock Harz Open Air. Erstmals 1993 als Konzert ausgetragen, hat es sich inzwischen zu einem festen Termin in der alljährlichen Festivalplanung gemausert, und das nicht ohne Grund.
 
An dieser Stelle kommt wieder das Gleiche wie jedes Jahr: eine Aufzählung, warum dieses Festivals einfach eines der besten Festivals ist, die das Jahr zu bieten hat. Herausstechen ist zum einen, dass man jede Band auch wirklich sehen kann. Es gibt 2 Bühnen, die abwechselt voneinander spielen. Es gibt absolut keine Überschneidungen. Dadurch, dass beide Bühnen nebeneinander stehen hat man einige Minuten Zeit die paar Meter zur Seite zu gehen und kann die nächste Band sehen.
Beide Bühnen sind zudem identisch ausgestattet - der Sound ist identisch. Keine Band braucht sich benachteiligt fühlen auf der einen statt der anderen Bühne spielen zu müssen, weil beide gleich klingen.
Das Festivalgelände ist generell ziemlich kompakt. Selbst vom Ende des Campingplatzes kommt man schnell zu den Bühnen. Wer keine Lust auf Musik hat, kann mal eben auf den naheliegenden Berg klettern und sein Zelt von oben suchen.
 
Allgemein kann ich persönlich aus meinen Erfahrungen der letzten Jahre wirklich nur sagen, dass es eines der angenehmsten Festivals überhaupt ist. Jedes Jahr aufs Neue beginnt das Warten auf das nächste Jahr, sobald die Trauer überwunden ist, dass es vorbei ist.
 
2015 erwarten euch 52 Bands an 3 Tagen. Vom 09.-11. Juli wird Ballenstedt auf dem Flugplatz Asmusstedt gerockt. Campen ist im Preis von 86,90€ bereits enthalten. Bei der Abgabe eines Müllsacks bekommt ihr dann noch ein aktuelles Luftbild-Poster in A1. Aber Ranhalten, die letzten Jahre war das Festivals immer ausverkauft, also rechtzeitig die Karte sichern! Parkplatz braucht ihr keinen, das Auto steht nämlich direkt am Zelt ;-)
 
 
 
Musikalisch erwartet eine schwarz-bunte Vielfalt von Rock bis Metal.
Melodisch wird es beispielsweise mit Dream Theater und Hammerfall.
Knallhart rockigen Sound liefern Eisbrecher und Stahlmann.
Mittelalterliche Klänge kommen von Tanzwut und Eluveitie.
Auf Deutsch kann man bei den Apokalyptischen Reitern und Betontod mitgröhlen.
Schwarz-düster mit Behemoth und The Black Dahlia Murder
 
Ach und... eben noch viele weiteren Bands ;-)
 
Geht hin, habt Spaß, verpasst keine Band und vor allem kauft euch das Tiket unter http://shop.rockharz-festival.com/

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Beschussbilder die Zweite

Wie nenne ich dieses Shooting.... Ballern#2 Trifft es glaube ich am besten.
 
ACHTUNG: hier wird scharf geschossen! Die Projektile sowie die herumfliegenden Splitter können ernsthafte Verletzungen hervorrufen Nachmachen also nur wenn ihr wisst, was ihr macht!
 
Nachdem ich über einen langen Zeitraum alle Glühbirnen gesammelt habe, die irgendwo übrig undoder kaputt waren, war es mal wieder Zeit mit meinem Kumpel Benji in seinen Keller zu verschwinden.
 
Dieses Mal war etwas minimalistischer als das letzte Mal. Das soll heißen- es gab nur noch einen Blitz. Ein 580exII beleuchtete von schräg von hinten unseren Schießstand. Flinte war irgend ein Luftgewehr... Benji ist im Schützenverein, der hat ein paar davon im Tresor. Getriggert wurde das ganze wieder durch den SmaTrig2 mittels Soundtrigger.
 
Das Luftgewehr löste durch das Schussgeräusch den Soundtrigger aus, welcher dann wiederum den Blitz über einen RF-602 triggerte. Hierbei mussten wir wieder mit den richten Entfernungen experimentieren. Weniger wichtig war dabei die Entfernung zwischen Gewehr und Motiv, als mehr die Entfernung zwischen Gewehr und Mikrofon und die Funkstrecke zwischen Funksender und Blitzempfänger. Hier hilft eigentlich nur ausprobieren. Zum Testen haben wir einfach Zwieback genommen. Davon war genug da. Als wir dann die richtigen Abstände hatten, konnten wir auf die richtigen Motive schießen.
 
Das Grundprinzip ist immer noch simpel einfach. Der Raum wird soweit es geht abgedunkelt. Der limitierende Faktor ist hierbei eigentlich nur der Schütze – er muss das Ziel ja noch sehen. Eine kleine LED reichte in unserem Fall aus, damit gezielt werden konnte.
Da das Bild nun nur durch den Blitz belichtet wird, ist die Belichtungszeit absolut egal. Deswegen haben die Bilder eine wirklich lange Belichtungszeit. Die Helligkeit des Bildes wird nur von 3 Faktoren bestimmt. Einer davon ist die Blitzabbrennzeit, welche durch die manuell eingestellte Blitzleistung bestimmt wird. Diese sollte so klein wie möglich gehalten werden, da sonst die weg fliegenden Splitter verwischen. Als nächstes folgt die Blendeneinstellung. Eine zu offen gewählte Blende liefert zu wenig Tiefenschärfe. Deswegen sollte man die Blende lieber etwas weiter schließen. Zuletzt stellt man die ISO so ein, dass ein korrekt belichtetes Bild herauskommt... das war es schon.
 
Der SmaTrig wird auf den Soundtrigger eingestellt, sodass er automatisch nach der Auslösung sperrt. So sind Mehrfachauslösungen ausgeschlossen – eine super durchdachte Funktion. Generell ist das kleine Teil wirklich jeden Cent wert, es sieht simpel aus, ist zwar etwas schwer einzustellen, aber der Funktionsumfang ist gigantisch.
 
Dann nur noch: Kamera fokussieren, Trigger scharf schalten, Licht aus, Auslösen, zielen und abdrücken, warten bis die Cam die Belichtung beendet hat – fertig.
 
Und bedenkt bitte, dass das alles einen großen Sauhaufen hinterlässt ;-)

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In Extremo + Dritte Wahl in der Stadthalle Magdeburg

Kurz vor Weihnachten, keine Anzeichen von Besinnlichkeit. Im Gegenteil. Gegen den fortschreitenden Winter wird einfach mit Wärme von Innen entgegen gewirkt. Von Innen heißt hier aus der Stadthalle Magdeburg und damit man nicht unnütz Gas verbrennt, rocken In Extremo dazu ihr Tourende der Kunstraubtour 2014.
 
Nachdem In Extremo im Sommer bereits etliche Festivals besucht haben, endete das Jahr 2014 mit einer Hallen-Tour quer durch Deutschland. Das fulminale Ende der Tour fand dann am 19.12. in der Stadthalle Magdeburg statt. Damit die Männer nicht Alleinunterhalter sind, hatten sie bei der Tour die Alt-Punks von Dritte Wahl dabei. 26 Jahre auf der Bühne und noch nicht in die Jahre gekommen wurden sie durch In-Ex-Micha zur 2. Wahl erhoben. Zum 50. Geburtstag steht dann vielleicht der Sprung zur ersten Wahl ;-) Wer weiß?
 
Jedoch mussten Dritte Wahl nur auf einen kleinen Teil der Bühne zurückgreifen, bewegen durften sie sich nicht viel- anders dann bei In Ex. Der Vorhang viel, die Pyro knallte, es blitzt und das ganze Konzert über wurde der Grill angemacht. Feuer wo hin das Auge schaut. Für die Fotografen der nette Hinweis "Geht lieber einen Schritt zurück, als näher ran". Auf meine Frisur achtend folgte ich diesem Rat sehr gerne.
Routiniert merkt man den Jungs an, dass sie Spaß haben, gleichzeitig aber auch froh waren, dass die Tour vorbei ist und weihnachtliche Ruhe anstand. Entsprechend wurde ständig das Team gelobt. Der Sound war auf dem Punkt. Nur leider am Rand der Halle- jedoch der Bauweise der Stadthalle geschuldet- dröhnte der Bass extrem. Aber nur wenige Meter weiter zur Mitte und es passte wieder alles. Die Pyro war sehr stimmig und an die Musik angepasst. Die Lichtshow war ein Augenschmaus. Einzig schade war, dass die Halle verhältnismäßig schlecht besucht war. Etwa 1/3 mehr Leute hätten reingepasst, aber so hatte man Platz sich zu bewegen.
Ein rundum gelungenes Konzert und ein super Tour-Ende, das Lust auf viel mehr macht.
 
Sehr freudig schauen die Jungs auf den September 2015. Zum 20. Bandjubiläum laden sie am 04+05.09.2015 auf die Loreley ein. Folgen werden einige: auch hier die Dritte... öhm... Zweite Wahl, Die Krupps, Russkaja, Schandmaul, Orphaned Land, Fiddlers Green, Manntra, COR und viele weitere. Geboten wird ein Mittelaltermarkt, Camping und viele Überraschungen. Die Wochenend-Tikets sind beim In-Extremo-Tiketshop für 60,-€ (Ohne Camping) beziehungsweise 78,50€ (mit Camping) verfügbar.
 
Setlist:
01 – Intro
02 – Mein rasend Herz
03 – Zigeunerskat
04 – Vollmond
05 – Feuertaufe
06 – Herr Mannelig
07 – Alles schon gesehen
08 – In diesem Licht
09 – Unsichtbar
10 – Gaukler
11 – Liam
12 – Himmel & Hölle
13 – Merseburger Zaubersprüche
14 – Belladonna
15 – Sängerkrieg
16 – Frei zu sein
17 – Küss mich
 

 

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