Rockharz 2016 - Nachbericht

Gewitter muss leider absagen, wir bitten dieses zu entschuldigen.
Anders als andere Festivals, die ohne Unwetter und Schlamm gar nicht vorzustellen wären- man brauch nur Anfang August nach Norden schauen – scheint das Rock Harz wirklich vom Wettergott begünstigt. Oder aber der Veranstalter hat mit dem Verkehrsflugplatz Assmusstedt bei Ballendorf einfach den idealen Standort gefunden.

Aber von vorne. Dieses Jahr Fand mein Festivalhighligt, das Rock Harz 2016 vom 6.-9. Juli statt. An gewohnter Stelle wird seit etlichen Jahren der Harz zum beben gebracht. Dieses Jahr gaben sich 50 Bands die Ehre an 4 Tagen die beiden Bühnen zu beschallen. 4 Tage? Nunja, inzwischen wird bereits der Mittwoch bespielt. Zwar nicht in der Auslastung wie an den anderen Tagen, aber breits am Anreisetag kann man sich Bands anhören... wobei.. Anreisetag stimmt auch nicht so ganz. Dieses Jahr wurde erstmals das Gelände bereits am Dienstag eröffnet. Kurzgesagt: dieses Jahr war doch einiges etwas anders.

Wie bereits erwähnt war dieses Jahr der Dienstag bereits Anreise. Ich selbst war erst Mittwoch war. Die Veranstalter haben scheinbar aus dem Debakel 2015 gelernt und mussten sicherlich auch baustellenbedingt ein anderes Konzept verfolgen. Wer sich erinnert, dem läuft sofort wieder der Schweiß, wenn er an das stundenlange Staustehen 2015 zurückdenkt. Dort war die Anreise ein einziges Debakel. Auf allen Zufahrtsstraßen gab es Rückstau bis zu 20km, stundenlang ging es keinen Millimeter voran. Erboste Brummifahrer, deren Straßen neunmal leider zustanden, rasten mit einem Affenzahn an den wartenden Fans vorbei. Die ersten Bands, die anno Mittwoch spielten, spielten vor wenigen Leuten, einfach weil die Meisten noch im Stau standen.
Dieses Jahr hatte der ein oder andere bereits Panik, dass durch Sperrungen und Baustellen die Anreise noch einmal katastrophaler wird – jedoch, soweit ich gehört habe war die Anreise sehr entspannt. Durch die beiden Anreisetage war das Aufkommen schon einmal gepuffert. Ich selbst war am Mittwoch Mittag ohne irgendwelche Probleme aufs Gelände gekommen. Nicht einmal 15 Minuten habe ich am Einlass warten müssen. Zuvor war absolut kein Stau. Auch von der Dienstagsanreise wurde weitgehend Positives berichtet.
Die Veranstalter haben also definitiv aus dem letztem Jahr gelernt.

Aber das war nicht die einzige Neuerung. Das Gelände war dieses Jahr etwas anders. Auffälligste Neuerung war ein neuer Camping-Ground. Dort konnten sich Gruppen ihren festen Platz reservieren. Gegen kleinen Aufpreis wurde der Gruppe ihr Gelände abgesperrt und man bruchte keine Angst haben, keinen Platz zu finden. Dieses wurde auch dankend angenommen, der zusätzliche Platz war gut belegt. Weiterer Vorteil war zudem, dass der „normale“ Campingplatz etwas entlastet wurde. Dieser ist die letzten Jahre etwas eng geworden, da die Leute eben immer mehr mitnehmen und mehr Platz einnehmen.
Neuerung Nummer zwei war der Biergarten. Biergarten mit Videoleinwand. Biergarten mit Videoleinwand und Fußballübertragung. Biergarten mit Videoleinwand und Fußballübertragung während des ASP Auftritt. Ja, ok, man merkt es sicherlich nicht, aber, wirklich, ungelogen, ich mag kein Fußball. Bier übrigens auch nicht. Aber ASP mag ich ;-) Ne mal ernst. Also für die Fußballfans wurde das Spiel der Deutschen übertragen. Das ist sicherlich für jemanden, der sich interessiert, eine echt super Sache. Zumindest war die Leinwand, auch bei den anderen Spielen, gut besucht.
Die letzten Jahre zuvor war an dieser Stelle immer noch die „Mittwochsbühne“ aufgebaut, auf der die AFM-Awards statt fand, einem Nachwuchswettbewerb. Dieses Jahr wurde diese Kurzerhand auf eine der beiden Bühnen verlegt. Hier spielen jedoch auch schon die großen Bands wie J.B.O und Kissin Dynamite. Als Special Guest für den Fußball-Slot traten Asenblut ein.
Der Mittwoch war bereits ein fast vollwertiger Festival-Abend.

Weitere kleine Neuerungen, die sicherlich dem normalen Gast kaum auffallen: Es gab 2 Soundtürme, die Bühnen waren höher und das gesamte Serviceangebot war größer. So gab es erstmals Schließfächer für die Wertsachen, die sogar mit einer Steckdose zum Handyladen ausgestattet waren. Dieses Angebot wird auf immer mehr Festivals angeboten.

Der Mittwoch war noch von etwas stürmischen Winden heimgesucht. Allerdings nichts schlimmes oder außergewöhnliches, nur hatten einige Zelte und der ein oder andere Pavillon kleine Problemchen. Außer ein paar Tropfen blieb es trocken. Allenfalls nichts, was man als schlechtes Wetter bezeichnen kann.

Nach der kelinen Warmup-Party am Mittwoch geht das richtige Festovalgeschehen am Donnerstag los. Heute darf man noch etwas ausschlafen, weil die erste Band, The New Roses erst um 12:45 Uhr anfängt. Die anderen Tage geht es früher los. Ab heute ist natürlich auch das gesamte Gelände, mit allen Ständen und beiden Bühnen offen.
Neue Gäste konnten Tags zuvor die zweite Bühne ja bereits von der Seite sehen, und heute dann wirklich feststellen: Man die stehen ja echt nebeneinander.
Am Donnerstag wurden die Stile sehr gemischt. Die Bühnen heißen Rock- und Pain-Stage. Es wird schon aufgepasst, dass die Stile halbwegs zum Namen der  Bühne passen, auch wenn es nicht immer 100 Prozent passt. Heute waren die Bühnen sehr in schwedischer Hand. Zunächst Jedoch folgten mit Hackneyed und Deadlock 2 deutsche Bands. Die erste schwedische Stoner-Band war auf der Rockstage dann Grand Magus. Es folten die Dänen Illdisposed und abermals Schweden, nämlich Spiritual Beggers, die auch Stoner Rock spielen. Schwedisch ging es wdeiter, Deathmetal von Entombet. Einmal fix über den Großen Ozean, aus Kanada, kamen dann die Trash-Mettler Annihilator, bevor es, wie soll es auch anders sein, mit einer der treibensten Melodic Death Metal Band Soilwork – aus Schweden – fast schon heimisch wurde. Diese waren dann aber die letzte schwedische Band. GammaRay sprachen dann wieder deutsch und spielten Speedmetal.
Co-Headliner waren am Donnerstag die Düsterrocker von ASP.  Eine wahre Stimmengewalt, die mit nur den Gruftis gefällt. Feuer und Rauch kompletierten die Bühnenshow.
Headliner waren dann die NWOBHW Urgesteine Saxon. Auf Wacken sind die schon nicht mehr wegzudenken, aber hier war es eine Premiere. Sie bildeten als eine der ersten Bands die Grundlagen für klassischen Heavy Metal.
Der Abend wurde durch den sogenannten After Headliner Late Night Slot beendet.  Dies sind Bands, die einen noch einmal richtig auspowern sollen damit man gut schlafen kann. Am Donnerstag war dieses Enslaved, Viking Metal aus Norwegen.



Der Freitag ist für die Langschläfer etwas ungnädiger. And dann kamen sie... bereits 11:20 Uhr bliesen And Then She Came den nächtlichen Staub von den Boxen. Das Side-Projekt der deutschen Krypteria ließen ihren Auftritt Filmen. Das Ergebnis könnt ihr auf Youtube sehen

Auch die zweite Band hielt die Bühne in Deutscher Trash-Metal Hand. Dust Bold. Power-Synphonisch wurde es dann mit den, ja es gibt sie noch, schweischen Twilight Force. Abermals Trashig wurde es Suicidal Angels aus Griechenland. Auch Nordländer, jedoch aus Norwegen, sind dann Kampfar.
Klassischen HeavyMetal konnte man nun von den Nitrogods belauschen um danach sehr düstere Musik von Der Weg Einer Freiheit. Einen ganz eigenen Stil, der an Apokylptiker erinnert, haben dann Coppelius. Klassisch angehaucht, einer längst vergangen Zeit nachempfunden eine Band, die man unbedingt einmal live gesehen haben muss. Für den Altrocker spielten dann auf der Rockstage Axxis.  Pagan-Folk Musik gan es danach von den iren Primordial auf die Ohren. Sehr auffällig war der Sänger in weiß-schwarz geschminkt. Abermals eine Deutschrock-Band war dann Kärbholz. Deutlich härter wurde es dann mit Satyricon. Auch hier wieder ein weiß geschminktes Gesicht des Sängers. Lustig wurde dann wieder mit Knorkator. Ulkig wie eh und jeh sind die auf der Bühne zu Hause und bespaßen das Publikum. Natürlich wieder dabei war der Auftritt von TimTom für das Lied Arschgesicht. Mittelalterlich wurde es dann nebenan mit Saltatio Mortis. Auch wenn das neue Album ziemlich schwarz geworden ist, brachte der Mix aus neuen und alten Liedern neue und alte Fans zum Singen. Sänger Alea hopste wie immer wie ein Flummi über de Bühne.
Headliner des Abends war Tobias Sammets Projekt Avantasia. Zuletzt vernahm die breite Masse die Band, als sie beim Vorentscheid zum Eurovision Song Kontest angetreten sind. 2 Stunden geballte Power-Symphonic-Metal. Der After Headliner Late Night Slot gehörte diesen Freitag Flashgod Apocalypse aus Italien.



Sehr verhalten startete der Samstag mit Rockdevilz, gefolgt von trashmetal von Lost Society aus Finnland. Nummer 3 am Samstag waren die Bayreuter Winterstorm welchen Power Metal für die wachsenden Zuschauerzahlen spielten. Harpyie riefen zur Freakshow und bespielten mittelalterliche Klänge. Nebenan wurde es dann neu-deutsch-härter mit Heldmaschine. Bekannte NDH-Klänge, wie man sie von vielen Bands heutzutage kennt- und mag oder eben nicht. Wieder einmal Finnen waren dann Omnium Gatherum, welche Melodic-Deathmetal darboten.
Mit Tankard spiele der erste richtige Publikumsmagnet. Trashmetal mit festivalfreundlichen Texten über Bier, noch mehr Bier, ein Bisschen Schnaps und um ein alkoholisches Hopfengetränk. Gloryhammer spielten dann Theater. Man merkt, dass sich die Band nicht besonders ernst nimmt, aber dennoch von dem Überzeugt ist, was sie spielen. Härtere deutsche Klänge kamen dann von Hämatom. "Wir sind Gott" heißt ihr aktuelles Album. Als ob gerade ein Flieger aus Finnland gelandet ist, kamen nun eine finnische Band nach der anderen. Los ging es auf der Dark-Stage mit folkingen Klängen von Finntroll. Lange Ohren und rhythmische Musik. Auf der Rockstage kamen dann die Wikinger von Ensiferum. Weiterhin finnisch aber gänzlich anderen Stil spielten dann Sonata Arctica. Synphonischer und mehr auf Gesang ausgelegt.
Sicherlich ein kleines Highlight auf dem Rock Harz waren dann, abermals Finnen, Children Of Bodom. Gitarrenwunderkind Alexi Laiho und seine Mannen heißten die Massen richtig ein. Knallharter Gesang mit harten Riffs zeichnen diese Band aus. 23 Jahre Bandgeschichte haben die Kinder schon hinter sich und sind dabei stets dem schwer zu klassifizierenden Stil treu geblieben.
Headliner der Darkstage war zu später Stunde dann Subway To Sally. Subway To Sally sind immerhin eine Band, die im dunkeln spielen muss. Anders kommen die ganzen Pyro-Spielerein auch nicht zur Geltung. Vollprofis auf der Bühne.Über die vielen Jahre der Bandgeschichte sind die Konzerte natürlich Routine und daher ein Konzert, wie es im Buche steht. Eric Fish als Frontmann der Band spaltet zwar die Gemüter, aber als Band können sie auf eine große Fanbase zurückgreifen.
Die Headliner der Rockstage brauchten auch due Dunkelheit. Noch mehr Feuer als Subway To Sally lieferten Powerwolf. Gefühlt stand die ganze Bühne dauerhaft in Flammen.
Den beiden letzten Bands auf dem Rockharz kommt immer eine besondere Bedeutung zu. Die beiden Slots gehören Bands, die einfach zum Mitfeiern, abgehen, mitsingen einladen. Mit ihnen kann man das Festival einfach richtig ausklingen lassen um danach Glücklich ins Zelt zu fallen. Vorletzte Band des Festivals war Tanzwut. Tanzwut waren 2015 schon da, warum also 2 Jahre hintereinander? 2015 litten Tanzwut leider an einer kleinen Stromlosigkeit. Bei ihrem Auftritt viel über eine lange Zeit der Strom aus und daher musste der Auftritt abgebrochen werden. Also so teils. 2015 spielten die Dudelsäcke einfach weiter. Diese kleinen Teile sind so laut, dass sie wirklich über das halbe Infield zu hören waren. Aus diesem Grund durften Tanzwut ihren Aufritt nachholen- und zwar mit Strom und allem, was dazu gehört. Ihr wolltet Spaß? Den sollt ihr haben! Mehr muss man nicht sagen.
Die nun wirklich letzte Band waren Versengold. Texte Über Frauen, Gesöff, Kirchenlästerei – gepackt in gut mitsingbare und tanzbare Melodie – fertig ist das, was der Festivalbesucher braucht.  Ein würdiger Abschluss, Party pur.




Wie jedes Jahr kann ich Jedem einfach nur empfehlen: geht zum Rock Harz. Es ist und bleibt für mich das schönste Festival, auf dem ich je war – und das konsequent über Jahre hinweg. Jede Band kann angeschaut werden. Es ist nicht überlaufen. Es erwarten einen einfach nicht endlose Menschenmassen – aber hier natürlich aufgepasst: Die letzten Jahre war es immer wieder frühzeitig ausverkauft. Daher organsiert euch schnell euer Tiket.
Für 2017 Kostet ein Tiket 97,90€ und ist im Tiketshop erhältlich: https://shop.rockharz-festival.com/

WIR SEHEN UNS!!

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Eisbrecher & Unzucht - Volle Kraft vorraus Tour 2016 - Leipzig

Der Frühling startete dieses Jahr etwas lauter und deutscher. Im März konnte man die Neue Deutsche Härte Band Eisbrecher mit Unzucht als Vorband sehen. Doch scheinbar hatten die Gäste ihre Frühlingsgefühle vergessen. Im Haus Auensee in Leipzig gaben die Jungs ihre Tour mit dem Namen „Volle Kraft Voraus“ zum Besten und rockten die Bühne mit ihrem „Schock“ Album von 2015.
 
Der Abend ging jedoch eher mit einem Disaster los, was man in dieser Größenordnung gar nicht erwartet hätte.
 
Die Band Unzucht wollte mit beeindruckenden Klängen aus der Darkrock Szene überzeugen, doch leider war die Soundqualität eher 3. Klassig, als wäre es ihr Debüt.  Die 2009 gegründete Band aus Hannover kämpfte hart mir der Technik, wobei ihr Bühnenprogramm doch einen Teil wieder ausbügeln konnte. Die 4 Männer zeigten, das sie nicht auf den Mund gefallen sind und performten mit frechen Texten eine gute Show. Doch diese konnte die Unverständlichkeit durch falsch eingestellte Lautsprecher oder einen Rückkopplungsfauxpas nicht wieder gut machen. Nach knapp einer Stunde waren die Jungs dann entlassen und konnten entspannt in den Feierabend gehen.
Wer sie sich in hoffentlich besserer Qualität ansehen möchte, kann dies auf gefühlt jedem 2. Festival dieses Jahr tun.
 
Danach ging es dann mit der altbewährten NDH Band Eisbrecher, die 2002 das Licht der Welt erblickte aus einer Kunstdifferenz von Megaherz. Seit dem sind die Jungs mit ihrer Musik gewachsen und haben sich bis in die Charts gesungen.
Das Konzert mit dem Geldregen und harten politisch kritischen Texten war wie immer eine Freude mit anzusehen. Alex, der Sänger, animierte von links nach rechts die Gäste aller Altersklassen, zumindest versuchte er es. Das Publikum schien nämlich noch im Winterschlaf zu stecken und konnte nicht so richtig Stimmung aufbauen, wie auf vielen anderen Konzerten, die mir bekannt sind. Im Anzug ganz adrett zeigte sich die Band wie immer.
 
Da kann man nur sagen, dass man sich die Herren immer wieder ansehen kann, wozu man dieses Jahr z.b. noch auf dem Mera Luna Zeit hat.

 

 

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We Butter the Bread with Butter @ Facotry Magdeburg 28.11.2015

WBTBWB klingt komisch, ist es auch. We Butter The Bread With Butter hätte ich mir gerne bereits auf dem Rock Harz 2015 angeschaut, jedoch spielten die am Mittwoch, wo der Meistteil der Gäste noch im Anreisestau standen – so auch ich.

Also habe ich die Chance ergriffen und bin zur Tour. Halt machten die Jungs in einer riesigen Männertruppe mit Fall Of Gaia und Vitja am 28.11.2015 in der Factory Magdeburg. Die Tour lief unter dem Namen „Wieder Geil“ ist die Tour zum gleichnamigen Album, welches im Sommer 2015 das Licht der Welt erblickte.

Die Bühne vorwärmen durften Fall of Gaia aus Castrop-Rauxel. Die 6 Männer testen die Tragfähigkeit der Bühne, indem sie ständig hin und her liefen und über die Bühne sprangen. Sie hielt ;-)
Mit sehr viel Arrangement brachten sie vor nicht ein mal 2 Monaten ihr Debütalbum „Grovestreet Stories“ heraus. Ganz ohne Label, jedoch bestimmt mit viel moralaischer Unterstützung durch die Butter-Jungs.

Zweite Vorband am Abend war Vitja. Auch eine noch sehr junge Band, jedoch mit älteren Vorbandwurzeln. Vor 2 Jahren brachten sie ihr Debütalbum Echos herraus und Anfang 2015 folgte die erste EP Your Kingdom.


We Butter The Bread With Butter lieferten eine kunterbunte Lichtshow, ganz dem Stil der Musik angepasst. So sinnlos der Name der Band ist, welcher wirklich keinen tiefgründigen Sinn hat, so chaotisch ist auch sie Show. Die Band mischt viele Stilrichtungen aus dem Metalbereich, bis hin zu elektonischen Einflüssen, welche bei der Show leider vom Band kamen. Der grohlende Gesang, für die, die ihn verstehen, ist auf dem „Weider Geil“ Album erstmalig englisch. Zuvor sang die Band immer deutsch. Einst aus Spaß gegründet haben sie sich zu einer einflussreichen und bekannten Band im deutschen Core-Bereich hochgespielt.

 

 

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Bilder vom Summerbreeze 2015

Summerbreeze 2015

Metal-Shot auf Abwegen, nämlich als Untertane von www.sharpshooter-pics.de. Mit anderen Worten, ich war selbst nur als Fotograf für die liebe Cynthia unterwegs und musste mich daher ihren Aufträgen beugen. Dadrum ist eine recht überschauliche Anzahl an Bands, aber ich habe mir dennoch Mühe gegeben =)

 

Nein im Ernst, ich durfte auf dem 2015'ner Summerbreeze dabei sein, dem bisher größten Festival, wo ich die Kamera dabei haben durfte. Deswegen auch der große Dank an Cynthi, dass sie mir dies ermöglicht hat.

 

Seit 1999 steht es kurz vor der Volljährigkeit. Dennoch ist es bereits seit geraumer Zeit erwachsen und muss sich nicht vor den erwachsenen Festivals verstecken. Die 4 Bühnen bespielten an den 4 Tagen insgesammt sage und schreibe 121 Bands. Die beiden Hauptbühnen dabei im Wechsel. Etwa 45'000 Besucher waren dort.

 

Sonst ist es ein ganz typisches Metal-Festival. Campen ist selbstverstänlich am Auto erlaubt. Das Gelände ist der Aeroclub Dinkelsbühl. Leider verhindern 2 große Waldflächen, dass der Campingplatz kompakter sein kann. So gibt es Flächen, die teils weit von der Bühne weg liegen. Dennoch hat man auch mit dem ein oder anderen Bier intus nur maximal 15-20 Minuten zu den Bühnen gebraucht.


"Highlight" war sicherlich der kleine Sturm, der für eine ganze Stunde den Ausnahmezustand hervorrufte. Während Sepultura fing esso stark an zu stürmen, dass das Konzert unterbrochen wurde. Nachdem den ganzen Tag bereits Warnungen kamen, man solle sein Camp windfest machen, wurden die Besucher nun angehalten, Schutz in ihren Autos zu suchen. Wer kein solch festes Dach über dem Kopf hatte, wurde sogar in benachbarte Notunterkünfte evakuiert. Eine halbe Stunde hieß es dann Pavillon festhalten und Regen ertragen (Und nebenbei das Unwetter fotografieren).  Nachdem sich das Wetter beruhigt hat, ging der Betrieb einfach mit einstündiger Verspätung weiter, als sei nichts passiert. Dass nicht unbedingt nichts passiert ist, sah man zumindest an den etwas dezimierten Pavillons auf dem Campingground.


Wer die Heaven Shall Burn-Geschichte vom FullForce Festival 2012 kannte, hatte natürlich Angst, weil Neaera auf dem Summerbreeze waren. Immerhin haben sie ein Lied namens "Let The Tempest Come" ;-)

 

Die Anzahl der Bands ist überschaulich immerhin 16 der über 100 Bands konnte ich festhalten. Wenn ihr viele viele Bilder mehr sehen wollt, schaut einfach direkt auf Sharpshooters vorbei. Dort findet ihr auch den kompletten Nachbericht von unserem super Team. http://www.sharpshooter-pics.de/index.php?id=183

 

Bis zum nächstem Jahr!

 

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Rock Harz 2015 - So war es

Das Rock Harz 2015 In Ballenstedt.

Was soll ich zu diesem Festival noch sagen, was ich nicht eh schon jedem ständig unter die Nase reibe. Das Rock Harz ist und bleibt für mich einfach das schönste Festival des Jahres.
Es fand am 9.-11.07.2015 statt.

Zunächst einmal grundsätzliches zum Festival. Ballenstedt im Harz ist das perfekte Gelände für dieses Festival. Warum perfekt? Zunächst einmal ist es ein wunderschönes Gelände. Direkt neben dem Campingground liegt die Teufelsmauer, die zum Beklettern einlädt. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf das Campinggelände. Campen ist direkt am Auto möglich. Kein nerviges Schleppen. Zudem fällt auf, dass das Gelände keinesfalls riesig ist, sondern wirklich kompakt gehalten. Zwar ist es ziemlich in die Länge gezogen, aber dennoch gibt es eine stricke Obergrenze. Von 12'000-13'000 Leuten ist die Rede. Und hier genau sind die großen Vorteile des Festivals: Jederzeit ist es problemlos möglich auch nah an die Bühnen zu kommen. Stundenlang für eine Band anstehen um sie auch nur aus der Ferne zu sehen ist völlig unnütz. Schnell ist man von der letzten Ecke des Geländes vor der Bühne um dort jede- wirklich jede einzelne der Bands auf dem LineUp zu sehen.

Party auf 2 Bühnen
2 Bühnen mit 53 Bands an 4 Tagen. 52 klingt für 4 Tage an sich nicht viel. Bedenkt man Festivals wie Wacken oder das Summerbreeze. Aber, und hier liegt wieder eines der Vorteile des Rock Harz: beide Bühnen stehen direkt nebeneinander und werden abwechselnd bespielt. Zwischen den Bands sind nur wenige Minuten Pause, die ausreichen ein paar Meter zur Seite zu gehen um dann die nächste Band zu genießen. Keine Band spielt parallel. Niemand muss Angst haben seine Lieblingsband zu verpassen, weil sie zeitgleich zu einer anderen Lieblingsband spielt.

Nicht alles war 2015 positiv: der Mittwoch
Die Anreise erfolgte am Mittwoch. Diese Anreise nun eine Katastophe zu nennen, ist etwas untertrieben. Die Anreise lief völlig schief. Der Rückstau erstreckte sich auf allen Zufahrststraßen auf über 10km. Stundenlang passiert nichts, nicht einen cm ging es in eine Richtung. Einigen Brummifahrern war dieses zu bunt. Sie rasten in einem Affenzahn an der wartenden Schlange vorbei. Fast schon ein Wunder, dass dort nicht die außerhalb vom Auto wartenden Besucher unverletzt blieben. Trotz einer ziemlich zeitigen Anreise war es für mich nicht möglich die ersten Bands mitzuerleben. Am Mittwoch spielten bereits einige Bands auf kleiner Bühne. Jedoch eben bereits zu Zeiten, wo nur wenige Leute überhaupt auf dem Gelände waren. Viele waren noch am Zeltaufbauen, sehr viele standen schlichtweg noch kilometerweit entfernt im Stau. Bis in die Nacht dauerte die Anreise.

Alles andere war Festival, wie es sein sollte. Das Wetter war ein Genuss. Die allermeiste Zeit war es einfach wunderbar, fast schon zu warm. Für Abkühlung sorgte die Security mit frischem kühlen Wasser.
Einziger Patzer: während des Auftritts von Tanzwut viel der Strom aus. Allerdings ist für eine Mittelalterband fehlender Strom nicht gänzlich ein Problem. Die Dudelsäcke der Band waren so laut, dass trotzdem das halbe Infield beschallt werden konnte. Ihr Auftritt soll 2016 nachgeholt werden.

Wie jedes Jahr kann ich jedem Einfach nur empfehlen vorbei zu kommen!
Wir sehen uns nächstes Jahr!
Euer mÖre

Sollte ich nicht so schnell sein, so könnt ihr mich auf dem Summer-Breeze antreffen. Dort werde ich für eine super Kollegin die Cynthia für
sharpshooter-pics.de . Ich hoffe sie ist eine nette Cheffin O.o


bis dahin, euer mÖre

 

 

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Metal-Frenzy 2015 Nachbericht

Eine echte Überraschung fand dieses Jahr wieder in Gardelegen statt. Nach dem ersten Metal-Frenzy 2014 hat kaum jemand geglaubt, dass es eine Fortsetzung geben wird, aber allen Zweifel trotzend wurden die Fehler der ersten Versuchs beseitigt und dieses Jahr deutlich verbessert.
 
Das Metal-Frenzy fand vom 19.-21. Juni 2015 in Gardelegen statt. 33 Bands auf einer Bühne verwandelte ein ruhiges Städtchen in eine Metalhochburg.
Aber was ist dieses Jahr anders gemacht worden, als beim letztem Mal?
 
Zunächst einmal hat dieses Festival ein sehr großes Potential sich in der Festivallandschaft zu etablieren. Das Gelände ist am Freibad Gardelegen, hier kann man gegen Eintritt geplanscht werden. Außerhalb der Stadt ist es dennoch nicht weit entfernt von Einkaufsmöglichkeiten. Mit dem Auto sind vom Alleskauf bis zum Baumarkt alles extrem schnell erreichbar. Zu Füß dauert es zwar ein bisschen länger, aber allemale erreichbar. Wirklich zu Füß kann man vom Bahnhof aus zum Gelände kommen. Nur etwa einen km ist der Bahnhof das Tor zur Außenwelt. Über die B71 kommt man fast direkt an das Gelände.
Für die Verkehrsanbindung ist also gesorgt.
 
Das Gelände selbst sehr großzügig gehalten. Für die Gäste, die dort waren, war mehr als genug Platz. Es hätten auch noch deutlich mehr Menschen Platz gehabt und die anliegenden Feldern bietet deutlich Potential zur Expansion. In wenigen Minuten, teils sogar nur Sekunden, war man an der Bühne.
 
Jedoch, was war nun besser als letztes Jahr?
Zum erstem der Zeitpunkt. Letztes Jahr lief das Frenzy parallel zum Bartha Open Air (Für die Blackmetaller) und dem Summer-Breeze, welches seit 17 Jahren etabliert ist.
Dieses Jahr fand es allein an diesem Wochenende statt was an den Besucherzahlen zu merken war.
 
Zudem fanden viele kleine Verbesserungen statt. So gab es dieses Jahr eine Wasserstelle mit Trinkwasser, eine generell bessere Organisation, viele Kinderkrankheiten wurden geheilt.
Die Security war sehr freundlich und auch gern zu einem kleinen Plausch bereit. Essen und Trinken waren passend für die Größe.
 
Die musikalische Untermalung des Festivals kam von Metal und Rockbands, aller Stile. Von Folk, über Heavy, Trash, aber auch Core bis zu Death-Metal gab es für jeden Geschmack die richtige Melodie aufs Ohr. Der Meissteil der Bands war zwar aus Deutschland, aber einige Bands haben auch eine weite Anreise auf sich genommen. Nachbar wie Hate aus Polen oder God Dethrones aus den Niederlanden. Aber auch 3 Bands kamen über den Ozean. Aus den USA kamen die Headliner vom Freitag und Sonntag: Exodus und Dying Fetus, sowie Madball. Und aus Kanada kammen die Heavy Metaller Skull Fist.

Headliner am Samstag waren die Deutschen Equilibrium. Nach ihnen folgte am Samstag dann noch Nanowar Of Steel, die zwar namenstechnisch eine andere Band vermuten lassen, aber damit nichts zu tun hatten. Sie machten Heavy-Fun-Metal, mit satischen Texten angelegt an Metalgrößen.
 
2015 war deutlich auf der Seite des Metal-Frenzy und öffnen alle Türen ein Pflichttermin in jedem Festivalkalender zu werden.
 
 
Supportet dieses Festival so gut ihr könnt. Der Veranstalter Robert ist ein Mann fürs Volk. Selbst leidenschaftlicher Festivalgänger hat er sich das Ziel gesetzt unsere Region zu beschallen. Nach dem miserablen Start 2014 und der großen Steigerung 2015 bleibt es Robert definitiv zu wünschen, dass hier Großes geschaffen wird. Ich drücke ihm alle Daumen ;-)

 

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